Sperrmüll
Was gehört zum Sperrmüll – und was nicht?
Fakten geprüft am 8.10.2026 · Quellen am Ende des Artikels
Kurz gesagt: Zum Sperrmüll gehört Abfall, der wegen Größe oder Masse nicht in die Restmülltonne passt und weder Altstoff noch Problemstoff ist – typisch sind Möbel, Matratzen, Teppiche und Teppichrollen. Elektrogeräte, Bauschutt, Altholz und Problemstoffe werden meist getrennt gesammelt.
Die Größe entscheidet, nicht die Menge
Der GV Krems erklärt den Unterschied anschaulich: Sperrmüll ist der „große Bruder“ des Restmülls. Eine Sammlung von 100 VHS-Kassetten bleibt Restmüll, weil jedes einzelne Stück in die Tonne passt. Für kurzfristige Mehrmengen gibt es vielerorts Restmüll-Zusatzsäcke.
Typischer Sperrmüll
- Möbel, Polstermöbel, Couch
- Matratzen und Lattenroste
- Teppiche und Teppichrollen aus Karton
- Fenster, Türen, Teerpappe und EPS-Dämmplatten (so ordnet es z. B. die Stadt Wien ein)
Gehört nicht in den Sperrmüll
- Elektroaltgeräte (Kühlschrank, Waschmaschine, Fernseher) – eigene, kostenlose Sammlung
- Bauschutt, Fliesen, Gipskarton – eigene Fraktionen mit Mengengrenzen
- Problemstoffe wie Lacke, Öle, Chemikalien – Problemstoffsammlung
- Asbestzement / alte Eternitplatten – nur nach Rücksprache und unzerbrochen
- Altholz und Grünschnitt werden in vielen Sammelzentren separat erfasst
Regional unterschiedlich
Welche Fraktionen ein Sammelzentrum getrennt sammelt, regelt jede Gemeinde bzw. jeder Abfallverband selbst. Prüfen Sie mit unserer Suche die Regeln für Ihren Ort.
Orte im Artikel
Quellen
- Sperrmüll oder Restmüll? (Beitrag vom 07.10.2024) – GV Krems, geprüft am 8.10.2026
- Restmüll und Sperrmüll – Definition und Entsorgung im Bezirk Krems – GV Krems, geprüft am 8.10.2026
- Mistplatz-ABC (Abfallarten und Mengen) – Stadt Wien – MA 48, geprüft am 8.10.2026 · CC BY 4.0 (Stadt Wien)